Staubsauger gegen Allergene
Schniefende Nase, juckende Augen und asthmatische Probleme - laut der Wissenschaftler und der Allergologen sind inzwischen 35 Prozent der deutschen Bevölkerung potentielle Allergiker. Besonders zeichnete sich in den letzten Jahren der Trend zu Asthma- und Heuschnupfen-Erkrankungen ab. Doch woran liegt das und was kann man dagegen tun?
Allergien auf dem Vormarsch
Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich Allergien in all ihren unterschiedlichen Ausprägungen zu wahrlichen Volkskrankheiten entwickelt. Gemäß der geschätzten 35 % der Bundesbürger müssten also rund 30 Millionen Menschen in Deutschland von einer Allergie heimgesucht werden. Eine immense Anzahl, die den obigen Begriff der ,,Volkskrankheiten" wahrlich legitimiert und unterstützt. Man könnte nun meinen, dass die steigende Anzahl der Allergiker an der gewachsenen Aufmerksamkeit liegt, die die Deutschen gegenüber Symptomen aller Art entwickelt haben, allerdings belegen Studienergebnisse aus Europa, Australien, Afrika und Nordamerika eine tatsächliche Zunahme von Allergien.
Weltweit seien die allergischen Erkrankungen deutlich angestiegen, in den USA und in England leiden inzwischen beispielsweise über 30 % an Heuschnupfen, während diese Allergie vor 200 Jahren praktisch als noch gar nicht erforscht galt.
Noch deutlicher zeichnet sich der Trend bei Asthma ab: die Zahl der Erkrankungen habe sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt und asthmatische Probleme gelten inzwischen als die häufigste chronische Krankheit im Kindesalter. Um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen, werden derzeit groß angelegte epidemiologische Studien in der ganzen Welt betrieben, um die Ursachen von Allergien und ihrem rasanten Anstieg zu erforschen.
Vorbeugung und Krankheitsbekämpfung
Um Allergien gar nicht erst zustande kommen zu lassen, wäre es wichtig, im Kindesalter ab und zu eine kräftige Portion Bakterien und Pollen abzubekommen, damit der Körper resistenter und das Immunsystem gestärkt wird. Dass zudem eine gesunde und möglichst naturbelassene Ernährung die Funktion des Immunsystems unterstützt, weiß jeder, wurde aber in den letzten Jahren durch aufkommende Ernährungstrends und Essmoden eher vernachlässigt.
Bildet sich erst einmal eine allergische Reaktion gegen Hausstaubmilben, Pollen oder Asthma aus, ist es meist zu spät, um sich noch gesund und immun zu essen. Dann kommt es darauf an, sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und sich zu arrangieren, um die Symptome so mild wie möglich zu
halten.
Dabei wird grundsätzlich empfohlen, im Haus für eine so geringe Allergenkonzentration wie nur möglich zu sorgen. Falls möglich sollte man gänzlich
auf Teppichböden verzichten und statt dessen glatte und gut abwischbare Beläge wie Parkett oder Fliesen bevorzugen. Die Bakterien und Allergene können sich so erst gar nicht einnisten und die Wohnung kann öfter und gründlicher gereinigt werden.
Staubsaugerfilter schaffen Abhilfe gegen allergenen Feinstaub
Allergener Feinstaub verteilt sich in den Innenräumen und löst durch Aufnahme über den Atem allergische Reaktionen wie Husten, Schnupfen und Atemnot bei Allergikern aus. Deswegen sollte im Falle einer Milben-, Pollen - oder Schimmelallergie der Feinstaub mit Hilfe geeigneter Staubsauger gründlich und regelmäßig abtransportiert werden. Dabei kommt es bei Staubsaugern darauf an, dass sie ausschließlich saubere Luft ausblasen (und nicht die aufgesaugten Partikel wieder in den Raum schleudern) und dennoch eine hohe Saugleistung aufweisen. Moderne Filtersysteme können diese beiden Eigenschaften effizient gewährleisten, indem sie Partikel im Innern des Geräts speichern und trotzdem schnell viel Staub aufnehmen.
Es gibt unterschiedliche Staubsaugerfilter, die auf die verschiedenen Allergene spezialisiert sind. Die Firma Bosch zum Beispiel hat in ihrem Sortiment eine Vielzahl an Angeboten, zwischen denen Sie sicherlich das richtige Produkt finden werden. Sollten Sie dabei dennoch Probleme haben, können Sie bestimmt auch gerne den kompetenten Kundenservice von Bosch in Anspruch nehmen.

